Mirabelle 

(Bei uns im Angebot, Alte Sorten)


Syn. Doppelte Mirabelle
Drap d'Or
Grosse Mirabelle
Mirabelle Nancy
Nancymirabelle
Ursprung vermutlich Asien, im15. Jahrhundert in Frankreich und Mitte des 18. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt
Wertvolle Mirabelle hinsichtlich Ertrag und Fruchtqualität, gut geeignet für Konserven und Konfitüre. Von der Sorte gibt es verschiedene Herkünfte, verbreitet ist der Typ Nr. 1510.
Baum: stark wachsend, Wuchsform aufrecht bis breitwüchsig, Krone locker
Blüte: mittel bis spät, selbstfruchtbar
Reife: mittel bis spät (Anfang September, in der Reife folgernd
Ertrag: sehr hoch, setzt früh ein, überwiegend regelmässig, kann aber auch zur Alternanz neigen
Frucht: sehr klein bis klein, rund, Fruchtfarbe gelb, sonnenseitig auch etwas rötlich-braun, gering bis mittelstark bereift, Fruchtfleisch gelb, mittelfest, Saftgehalt niedrig. Die Steine lösen gut vom Fruchtfleisch. Der Geschmack ist gut, süss, aromatisch, mit wenig Säure, bei Überreife mehlig. Transport nur im hartreifen Zustand möglich. Die Früchte eignen sich gut für Konserven (Selbstversorger und Industrie) und zum Brennen zur Spirituosenherstellung.
Scharka: Früchte sehr wenig anfällig; keine Frucht- und Blattsymptome

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Steinobst 1997". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.
Anbauflächen Schweiz: Bundesamt für Landwirtschaft; Hauptabteilung Produktion und Internationales; Sektion Spezialkulturen und Weinwirtschaft.
Verfügbarkeit im Schweizermarkt: Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW

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