Bühler Frühzwetschge 

(Bei uns im Angebot, Resistente Sorten, Alte Sorten)


Syn. Bühler / Bühltaler Frühzwetsche
Als Zufallssämling 1854 bei Bühl (Baden) gefunden
Eine der wichtigsten Zwetschgen im Anbau mit guten Ertrags-, Frucht- und Resistenzeigenschaften. Es gibt mehrere geprüfte Herkünfte, die sich besonders in der Reifezeit unterscheiden.
Baum: mittel bis stark wachsend mit steil stehenden Gerüstästen, Wuchsform aufrecht, Krone mitteldicht
Blüte: mittel bis spät, selbstfruchtbar
Reife: früh bis mittel (Anfang bis Ende August). Herkünfte mit einer mittleren Reifezeit: Schwientek 349, Schofer 315. Herkünfte mit einer um 5 bis 8 Tage früheren Reifezeit: Ringwald, Meier I, Doll. Herkunft mit einer um 10 bis 14 Tage späteren Reifezeit: Schofer 319.
Ertrag: hoch bis sehr hoch, setzt mittelfrüh ein und ist regelmässig
Frucht: mittelgross, oval (mit Abweichungen bei den Herkünften), Fruchtfarbe dunkelblau mit starker bis sehr starker Bereifung, Fruchtfleisch gelbgrün und mittelfest, Saftgehalt niedrig bis mittel. Die Steine lösen gut vom Fruchtfleisch. Der Geschmack ist gut, etwas säuerlich. Die Transportfähigkeit ist gut. Geeignet für Frischverzehr und Verarbeitung (Konserven, Bäckerei, Saftherstellung).
Scharka: Früchte wenig anfällig (schwache Symptome); schwache Blattsymptome

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Steinobst 1997". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.
Anbauflächen Schweiz: Bundesamt für Landwirtschaft; Hauptabteilung Produktion und Internationales; Sektion Spezialkulturen und Weinwirtschaft.
CA-Lagerbedingungen: "Besseres Obst", 7/2007, S. 22-24
Verfügbarkeit im Schweizermarkt: Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW

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