| Syn. |
Vineuse de Thurgovie |
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Kleiner Weinapfel |
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| Zufallssämling, möglicherweise von Fraurotacher abstammend, schon 1860 im Mittelthurgau starkverbreitet. |
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| Grösse: Klein, 50-65 mm breit, 50-65 mm hoch. |
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| Gestalt: Kugelig bis flachkugelig, kelchwärts verjüngt, fast ohne Rippen, oft etwas schief. Stielgrube mitteltief, ziemlich eng, schwach berostet. Kelchgrube eng, flach, perlig bis feinrippig, Kelch gross, meist geschlossen. |
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| Haut: Glatt, leicht wachsig, zu 1/2 bis 3/4 dunkelbraunrot marmoriert bis breit geflammt auf graugrünem Grund, der gelb aufhellt, Lentizellen zahlreich, umhöft. |
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| Stiel: Kurz, mitteldick, holzig oder fleischig. |
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| Kernhaus: Mittelgross bis gross, breitherzförmig, kelchwärts, mit lanzettlich hohler Achse, Fächer geschlossen, mit gutentwickelten Samen. |
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| Fleisch: Weisslich bis cremefarbig, fest, knackend, etwas grob, saftig, süsssäuerlich, leicht herb, mildes Aroma. |
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| Ernte und Verarbeitung: In der Ostschweiz Ende September bis Anfang Oktober reif zur Ernte und Verwertung. |
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| Wuchs: Mittelstark, halbausgebreitet, bildet dünne Triebe, dicht verzweigt, trägt am zwei- und mehrjährigen Holz, Blatt mittelgross. |
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| Krankheiten: Schwach anfällig für Schorf und Mehltau, ziemlich robust. |
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| Blüte und Befruchtung: Blüht spät, diploid, Pollen gut. Befruchter sind Berner Rosen, Jonathan. Goldparmäne, Leuenapfel, Tobiäsler. |
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| Produktionseigenschaften: Ertragseintritt mittelfrüh, bringt infolge Alternanz im Durchschnitt nur geringe bis mittlere Erträge, erfordert wegen geringer Fruchtgrösse einen hohen Ernteaufwand. |
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| Verwendung: Vom Verwerter als Mostapfel gefragte Sorte, die jedoch nicht für eine intensive Anbauform geeignet ist. |
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