Pinova 

(Bei uns im Angebot, Neuheiten)


Mutanten:  Evelina
Dalirail
Syn. Corail
Pinata
Sonata
Z: Institut für Obstforschung, Dresden-Pillnitz S: GEVO, Nürtingen Sortenschutz in der EU seit 1996
Sehr ertragssichere, attraktive Sorte für den Intensivanbau mit hohem Marktwert, die Anbaubedeutung der Sorte nimmt stark zu. U.a. im Vinschgau, in Deutschland und in Belgien. Förderung seit 2000 auch in der Ostschweiz. Sorgfältige Behangsregulierung (Ausdünnung) ist erforderlich. Wird auch unter der Marke Corail® vermarktet.
Wuchs: mittelstark, spindelförmig, Fruchtholz im unteren Kronenbereich vergreisend, geringer Schnittaufwand, weiches Holz, einfache Kronenerziehung zur schlanken Spindel, Fruchtholz regelmässig erneuern. Verlangt gute Anbaulagen
Blüte: mittelfrüh, sehr gering bis gering frostempfindlich, sehr regelmässig hoher bis sehr hoher Blütenbesatz, neigt zum Nachblühen im Juni
Pflückreife: Ende September, etwa mit Golden, sehr windfest
Genussreife: Oktober bis Februar
Ertrag: sehr hoch, regelmässig, sehr früh einsetzend
Frucht: mittelgross, sollte ausgedünnt werden, mittel bis hoch gebaut, stielbauchig, mit enger Kelchgrube, gering bis mittel gerippt, langer, dünner Stiel; Fruchtschale goldgelb mit 30 bis 70 % leuchtendhellroter, gemaserter oder kurz gestreifter Deckfarbe, glatt oder gering berostet, dick mit mittelgrossen, rostartigen Lentizellen; Fruchtfleisch fest, gelblich, mässig saftig, süss mit schwacher Säure, aromatisch
Lagereignung: gekühlt bis März, CA-Lager bis Mai, geringe Verluste, nach langer Lagerdauer Gloeosporiumfäule, gutes Shelf-life
Krankheiten und Schädlinge: mittel anfällig für Schorf, wenig frostanfällig, stärker für Mehltau, gering anfällig für Feuerbrand, Nachblüher können Infektionsquelle für andere Sorten sein
Erntequalitäten: Die verschiedenen Erntequalitäten von Pinova

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Kernobst". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.
Lagerbedingungen: Angaben von Dr. Höhn und Franz Gasser, Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil, ohne jede Gewähr für Richtigkeit und Haftung.
Anbauflächen Schweiz: Bundesamt für Landwirtschaft; Hauptabteilung Produktion und Internationales; Sektion Spezialkulturen und Weinwirtschaft.
Erntequalitäten (PDF): Obstbau 9/2006

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