Klarapfel 

(Bei uns im Angebot, Alte Sorten)


Syn. Weisser Klarapfel
White Transparent
Yellow Transparent
Transparent blanche
Papirowka
Klaraapfel
Wurde 1852 als Zufallssämling in der Baumschule M. Wagner, Riga, entdeckt; in Frankreich in den Handel gegeben und von dort verbreitet
Alte, früher sehr weit verbreitete Frühsorte, deren Früchte nur kurz haltbar sind und deshalb rasch verzehrt werden müssen.
Wuchs: mittelstark, breit aufrecht, später hängend, gering bis mittelstark verzweigt, Fruchtholz kurz, keine stabile Mitte
Blüte: mittelfrüh, gering frostempfindlich, mittel bis lang andauernd, Blütenbesatz stark schwankend
Pflückreife: Ende Juli, folgernd, neigt zu Fruchtfall
Genussreife: Ende Juli bis Anfang August, wird schnell weich
Ertrag: niedrig bis mittelhoch, alternierend, früh einsetzend
Frucht: klein bis mittelgross, unausgeglichen, mittel bis hoch gebaut, stielbauchig, gerippt, asymmetrisch, gerippt, teilweise mit einem Grad über die Frucht verlaufend, sehr enge Kelchgrube; Fruchtschale hellgrün bis hellgelb, ohne Deckfarbe, glatt, mitteldick, stark bereift; Fruchtfleisch mittelfest, rasch weich werdend, grünlich, mittelfeinzellig, erfrischend, säuerlich, druckempfindlich
Lagereignung: gekühlt drei bis vier Wochen
Krankheiten und Schädlinge: sehr gering bis gering anfällig für Schorf, mittel bis stark anfällig für Mehltau, feuerbrand- und krebsanfälliq, sehr holzfrosthart

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Kernobst". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.
Anbauflächen Schweiz: Bundesamt für Landwirtschaft; Hauptabteilung Produktion und Internationales; Sektion Spezialkulturen und Weinwirtschaft.

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