Havelgold 


Am Institut für Obstforschung, Dresden-Pillnitz entstanden, seit 1992 im Handel
Spätherbstsorte, deren Früchte denen der Sorte 'Braeburn' ähneln, aber leicht mehlig werden. Besonders für leichte Böden geeignet.
Wuchs: schwach bis mittelstark, breit, schleudernd, Triebende oft gegabelt, schwache Mittelachse
Blüte: sehr früh bis früh, am mehrjährigen Fruchtholz frostempfindlich, lang andauernd, Blütenbesatz sehr hoch und regelmässig
Pflückreife: Mitte September, folgernd, bei zu später Ernte Fleischbräune, kein Fruchtfall
Genussreife: Ende September bis Dezember, mit fortschreitender Reife mehlig werdend
Ertrag: mittel bis hoch, regelmässig, bei Blütenfrost geringer, früh bis mittelfrüh einsetzend
Frucht: mittel bis gross, Fruchtgrösse schwankend, hoch gebaut, mittelbauchig, asymmetrisch; Fruchtschale grüngelb mit 30 bis 70 % hell bräunlichroter, gemaserter und geflammter Deckfarbe, dick, fettig werdend; Fruchtfleisch zunächst mittelfest, später weich und mehlig, cremefarben, leicht süss, kräftig aromatisch
Lagereignung: gekühlt bis Februar, CA-Lager bis Mai
Krankheiten und Schädlinge: mittel anfällig für Schorf und mittel bis stark für Mehltau, bei später Ernte Fleischbräune und Glasigkeit, Befall mit Spinnmilben, stark holzfrostempfindlich

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Kernobst". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.

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