Falstaff 

(Neuheiten)


Mutanten:  Red Falstaff
Schneiwel
Syn. Fallstaff
Z: East Malling Research Station, Maidstone, Kent, England S: Plant Breeding International, Cambridge, England Sortenschutz seit 1993
Sehr ertragreiche, wohlschmeckende Spätherbstsorte, die sich hervorragend für eine Spindelerziehung eignet.
Wuchs: Wuchs: mittelstark, Fruchtholz kurz, quirlartig verzweigt, Mitte dominierend, aber etwas brüchig, sehr gut als Spindel zu erziehen, geringer Schnittaufwand erforderlich
Blüte: mittelfrüh, gering frostempfindlich, meist regelmässig hoher Blütenbesatz, sehr lange, schmale Blütenblätter
Pflückreife: Anfang Oktober, gut pflückbar, druckempfindlich
Genussreife: Oktober bis Dezember, am Ende weich werdend
Ertrag: sehr hoch, meist regelmässig, sehr früh einsetzend
Frucht: mittelgross, hoch gebaut, stiel- bis mittelbauchig, mittelstark gerippt; Fruchtschale grünlichgelb mit 20 bis 50 % mittelrot geflammter Deckfarbe, gering bereift; Fruchtfleisch weich, cremefarben, mittelfeinzellig, saftig, leicht süss, aromatisch
Lagereignung: gekühlt bis Januar, gut CA-Iagerfähig bis Mai, nach Auslagerung rasch weich werdend
Krankheiten und Schädlinge: gering anfällig für Schorf und gering bis mittel für Mehltau

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Kernobst". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.

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